FANTÔMAS UND DAS GEHEIMNIS DES PHANTOMS DER OPER

Roman von Gordon L. Schmitz nach Werken von Pierre Suvestre, Marcel Allain und Gaston Leroux. Brighton Verlag, Veröffentlichung am 15. Oktober 2019

 

In diesem Roman zeigt der künstlerische Leiter unserer Gruppe, Theaterproduzent Gordon L. Schmitz auf, wie die wichtigsten Werke, Künstler und Wirkungsstätten der Schauerliteratur in der späten Belle Époque - die Fantômas-Romane, das Théâtre du Grand Guignol und Gaston Leroux - sich gegenseitig beeinflusst haben und wie keine anderen Werke die Ängste ihrer Zeit erfassten.

 

"Paris, 1913.

 

In den Katakomben der Pariser Oper wird ein Straßendieb tot aufgefunden. Seitdem der gefeierte Kriminalautor Gaston Leroux vor einigen Jahren mit seinem Tatsachenbericht das lange zurückliegende Geheimnis um ein „Phantom“ gelüftet hat, haben viele versucht, das Versteck jenes maskierten Mannes zu finden, und der Tote scheint ebenfalls dem Ruf dieses Rätsels gefolgt zu sein. Doch auch die Leiche des Phantoms selbst ist aus den Archiven verschwunden…

 

Zur selben Zeit feiert Lerouxs enger Freund, der Schauspieler René Navarre, große Erfolge als Titelfigur in der Verfilmung der erfolgreichsten Schauerromane ihrer Zeit: Fantômas, der skrupellose Terrorist und Über-Verbrecher der Belle Époque.

 

Die Autoren dieser Geschichten, Marcel Allain und Pierre Suvestre, arbeiten währenddessen heimlich an einem neuen Wälzer, der sich ganz um Fantômas‘ Suche nach dem Phantom der Oper dreht. Von dem Gefühl getrieben, dass der Meisterverbrecher selber ihnen im Nacken sitzt, verlieren sie sich immer mehr in ihren Texten, bis sie Realität und Fiktion kaum mehr voneinander unterscheiden können.


Als Leroux und Navarre mehr über die Todesumstände des Diebes erfahren wollen, entgehen sie selber nur knapp Mordanschlägen. Da kommt ihnen ein fürchterlicher Verdacht…"

 

Inklusive zweier Kapitel einer "neuen" Fantômas Geschichte, einer "neuen" Kurzgeschichte von Gaston Leroux, sowie biographischen, historischen und Kunsthistorischen Interludien. Zudem sind die Leroux betreffenden Kapitel genauso wie jene über Suvestre und Allain an den Schreibstil der jeweiligen Autoren angelehnt.