Das Phantom der Oper stirbt.

 

Erik, der Mann hinter der Maske, erzählt uns in seinen letzten Stunden von einem bewegten Leben: Seiner Zeit bei fahrenden Zigeunern, den Piraten Südost-Asiens und Attentätern in Indien, als Zauberkünstler in Russland, Architekt am Hofe des Schahs von Persien, dem Sultan des Osmanischen Reiches dienend, und auch vom Franco-Preußischen Krieg berichtend, der Pariser Kommune und dem Rückzug in sein eigenes, morbides Refugium tief in den Kellergewölben der Pariser Oper.

 

Das neue Schauerdrama des Hamburger Horrortheaters nimmt sich dem "romantischen Kriminalepos" Gaston Lerouxs an.
Obwohl der Roman eine literarische Schatztruhe voll Historischer Phantasien und genauestens recherchierter Details der Französischen wie Orientalischen Geschichte ist, die ohne das Buch heute größtenteils vergessen wären, wird die Erzählung oft auf ihre diversen, meist schwülstigen Adaptionen reduziert.

Wir möchten mit diesem Monolog die Zuschauer einladen, die Geheimnisse des Phantoms und seiner Welt zu ergründen.

 

'Mit dem »Phantom der Oper«, einem der großen Romane über das neunzehnte Jahrhundert, [hat] Gaston Leroux dieser Gattung zur Apotheose verholfen.'

 

- Walter Benjamin, deutscher Philosoph und Kulturkritiker über den Kriminalroman

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Das Stück wird über mehrere Jahre in verschiedenen Deutschen Städten laufen, in verschiedenen Fassungen von diversen Schauspielern interpretiert.

 

In Norddeutschland wird Erik gespielt von Florian Wolter. Florian absolvierte seine Ausbildung am Bühnenstudio Hamburg und spielte bereits am Theater Orange, dem Theater im Zimmer und im Medienbunker Hamburg. Zudem war er in den Filmprojekten Die Entzugsklinik und Ich bin Schwanger von Hermann Killmeyer, Captured von Marvin Bogatsch, Sex! Money! Freaks! von Thomas Barthelmeus und Warum Hans Wagner den Sternenhimmel hasst unter der Regie von Lars Kokemüller zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Nic Steinke

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In Süddeutschland wird Erik gespielt von Dionyso di Kinski.

 

Dionyso studierte an der Ludwigs-Maximilian-Universität Literaturwissenschaften, bevor er zur Mandolin Motions Academy wechselte.  Er arbeitet als Rezitator eigener und klassischer Stücke, Schauspieler für Theater und Film, Performancekünstler und Model. Als Schriftsteller ist er besonders von der Jahrhundertswende und den Gedichten Francois Villons beeinflusst, seine Lyrik ist erotisch und metaphernreich und behandelt den Zusammenhang von Dasein und Leben. Daneben schreibt er Kurzgeschichten und Dramen für seine Performances und Theateraufführungen. Ein Kleopatra Roman ist in der Entstehung begriffen. Derzeit arbeitet er an dem Drehbuch für das Video über seine Rezitationen, die er im Stil von Klaus Kinski und Josef Kainz darbietet.